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Land fördert Netzwerk für die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen mit rund 1,4 Millionen Euro

Telemedizin soll Familien in ganz Thüringen besser unterstützen

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie (TMSGAF) unterstützt das Universitätsklinikum Jena (UKJ) beim Aufbau eines neuen telemedizinischen Netzwerks. Dafür stellt das Land rund 1,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Projekt trägt den Namen PERIKOV-T – Perinatalmedizinischer Kompetenzverbund Thüringen. Ziel ist es, Schwangere, Neugeborene und ihre Familien in ganz Thüringen noch besser zu versorgen – unabhängig davon, ob sie in einer Stadt oder auf dem Land leben.

 


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Portraitfoto Ministerin Schenk
Eine gute Gesundheitsversorgung darf nicht vom Wohnort abhängen. Mit dem Aufbau eines landesweiten telemedizinischen Netzwerks verbessern wir die Versorgung von Schwangeren, Neugeborenen und ihren Familien – insbesondere in den ländlichen Regionen Thüringens.
Katharina Schenk
Thüringer Gesundheitsministerin
 
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Die Landesförderung ermöglicht den Aufbau und Betrieb eines landesweiten perinatalmedizinischen Kompetenzverbundes am Universitätsklinikum Jena. Dazu gehören die telemedizinische Vernetzung geburtshilflicher und neonatologischer Einrichtungen, die Einrichtung telemedizinischer Konsil- und Rufbereitschaftsstrukturen sowie die sektorenübergreifende Zusammenarbeit relevanter Leistungserbringer. Darüber hinaus werden die Projektkoordination, Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Evaluation und Qualitätssicherung gefördert.

Im Netzwerk werden die Perinatalzentren und Kliniken mit perinatalem Schwerpunkt aus allen Regionen Thüringens eng zusammenarbeiten. Geplant sind gemeinsame Fort- und Weiterbildungen sowie der kontinuierliche Vergleich von Behandlungsergebnissen zur weiteren Verbesserung der Versorgungsqualität.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der stärkeren Einbindung niedergelassener Spezialistinnen und Spezialisten für Pränataldiagnostik. Deren Expertise soll künftig noch enger mit den Kliniken verknüpft werden, um insbesondere Risikoschwangere über die gesamte Schwangerschaft hinweg kontinuierlich und abgestimmt betreuen zu können.

Mit der Förderung werden im Rahmen des Pilotprojekts die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für das landesweite Netzwerk geschaffen. Bis zum 31. Dezember 2027 soll PERIKOV-T flächendeckend etabliert sein. Entwickelt wurde das Projekt im Rahmen des Runden Tisches „Geburt und Familie“, wo es breite fachliche Unterstützung erhielt.