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Weimarer Land und Wartburgkreis: Programm AGATHE wird ausgeweitet

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie baut das Landesprogramm AGATHE weiter aus. Ziel ist es, ältere Menschen im Alltag zu unterstützen, soziale Teilhabe zu stärken und ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.

Ab dem 1. März 2026 startet das Angebot im Weimarer Land, zum 1. April 2026 folgt die Einführung im Wartburgkreis. Damit profitieren künftig noch mehr Seniorinnen und Senioren von wohnortnaher Beratung und Begleitung.

Unterstützung im Alter: Beratung direkt vor Ort

Das Programm richtet sich an ältere Bürgerinnen und Bürger, die sich Unterstützung im Alltag wünschen oder neue soziale Kontakte aufbauen möchten. AGATHE-Beraterinnen und -Berater informieren zu Hilfsangeboten, fördern soziale Netzwerke und helfen dabei, Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.

Zentrale Ziele des Programms sind:

  • Einsamkeit im Alter vorbeugen

  • gesellschaftliche Teilhabe stärken

  • selbstbestimmtes Leben ermöglichen

  • Unterstützungsangebote besser vernetzen


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Portraitfoto Ministerin Schenk
AGATHE zeigt eindrucksvoll, wie entscheidend persönliche Ansprache und verlässliche Unterstützungsstrukturen für ein gutes Leben im Alter sind – insbesondere im ländlichen Raum. Durch die Ausweitung erreichen Beratung und Unterstützungsangebote noch mehr ältere Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld.
Katharina Schenk
Thüringer Sozialministerin
 
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Mit der Erweiterung reagiert das Land auf die hohe Nachfrage sowie die positiven Erfahrungen aus den bisherigen Regionen. AGATHE verfolgt das Ziel, Einsamkeit frühzeitig vorzubeugen, Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten und soziale Netzwerke vor Ort zu stärken.

Ausbau in ganz Thüringen geplant

Mit den neuen Standorten setzen inzwischen 16 Landkreise und kreisfreie Städte das Programm erfolgreich um. Perspektivisch soll AGATHE flächendeckend im Thüringen etabliert werden.

Seit dem Programmstart im Jahr 2021 wurden die Landesmittel kontinuierlich erhöht. Für den Doppelhaushalt 2026/2027 sind rund 4,8 Millionen Euro für 2026 sowie 5,9 Millionen Euro für 2027 vorgesehen. Damit schafft das Land verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau.

Langfristig ist geplant, das Programm gesetzlich zu verankern und schrittweise auf alle Thüringer Regionen auszuweiten.