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Junge Menschen haben eine Stimme – und diese soll gehört werden. In Thüringen hat die eigenständige Jugendpolitik deshalb einen hohen Stellenwert. Ihr Ziel ist es, junge Menschen aktiv an politischen Entscheidungen zu beteiligen und ihnen Möglichkeiten zu geben, ihre Lebenswelt mitzugestalten. Denn wer früh Mitbestimmung erlebt, entwickelt demokratische Kompetenzen, übernimmt Verantwortung und gestaltet die Zukunft aktiv mit.
Eine moderne Jugendpolitik orientiert sich an den Bedürfnissen und Perspektiven junger Menschen. Sie schafft Räume für Beteiligung – in Kommunen, in Projekten, in Gremien und auf Landesebene. Gleichzeitig versteht sie Jugendpolitik als gemeinsame Aufgabe von Schule, Jugendarbeit, Jugendverbänden, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und nicht zuletzt der jungen Generation selbst.
Ein wichtiges Instrument dafür ist der Jugend-Check. Er prüft politische Vorhaben systematisch auf ihre Auswirkungen für Kinder und Jugendliche. So wird sichergestellt, dass die Interessen junger Menschen bereits frühzeitig in die Planungsphase von Gesetzgebungen und Projekten einfließen. Der Jugend-Check stärkt die Perspektive junger Menschen und macht sie zu einem festen Bestandteil der politischen Entscheidungsfindung.
Eine unterstützende Rolle nimmt auch die Servicestelle Mitbestimmung ein. Sie bietet Beratung, Fortbildungen und Materialien unter anderem für Fachkräfte aus den kommunalen Verwaltungen, der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe, den formalen Bildungseinrichtungen sowie für engagierte Jugendliche. Damit werden Strukturen geschaffen, die echte Mitbestimmung ermöglichen – von der Kommune bis zur Landesebene.
Eigenständige Jugendpolitik in Thüringen bedeutet also nicht nur, Angebote für junge Menschen bereitzustellen, sondern sie als gleichberechtigte Partnerinnen und Partner in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Der Jugend-Check und die Servicestelle Mitbestimmung sind dabei zentrale Bausteine, um die Stimme der Jugend sichtbar und wirksam zu machen.

Demokratie lebt vom Mitmachen – und junge Menschen spielen dabei eine zentrale Rolle. In Thüringen soll ihre Mitbestimmung auf allen Entscheidungsebenen zur Selbstverständlichkeit werden, von der Kommune bis zum Land. Die Servicestelle Mitbestimmung unterstützt sie dabei unabhängig von Trägern und Regionen, stärkt die Kinder- und Jugendpolitik und sorgt dafür, dass junge Menschen als Expertinnen und Experten in eigener Sache ernst genommen werden.

Der Jugend-Check Thüringen prüft Gesetzentwürfe auf ihre Auswirkungen auf junge Menschen im Alter von 10 bis 27 Jahren und macht so die Gesetzgebung jugendgerechter. Thüringen ist das erste Bundesland, das dieses Modell auf Landesebene einführt und junge Menschen aktiv in den Prozess einbindet. Der Check wird derzeit in einem dreijährigen Modellprojekt (2022–2025) erprobt, um mögliche Folgen frühzeitig zu erkennen und die Kinder- und Jugendpolitik zu stärken.